
Zwei Worte, und wir Kinder waren verschwunden. Unter dem Tisch, zwischen Tischbeinen und Erwachsenenknien. Jahrzehntelang habe ich nicht mehr daran gedacht. Dann kam dieser Sommer. Und mit ihm ein Blogartikel, der mich mit einem Schlag 35 Jahre zurückgeworfen hat. Es war nicht die einzige Überraschung in diesem Quartal. Hier ist mein Rückblick auf Juli, August…

Sonntagvormittag, Mitte August. Ich sitze mit einer Tasse Kaffee vor dem Laptop und scrolle durch die Kommentare unter meinem Blogparaden-Aufruf. Fünf Links. Fünf Beiträge. Ich klicke mich noch einmal durch, obwohl ich jeden einzelnen längst gelesen habe. Fünf. Nicht zehn, wie ich es mir vorgenommen hatte. Mein blauer DISC-Anteil sagt ganz nüchtern: Nicht bestanden. Und…

Drei Monate, in denen viel los war: Ein Zirkuszelt neben der Schule, eine neue Spielpause-Runde und dazwischen jede Menge Alltag. Bevor ich dir erzähle, was hängengeblieben ist, fang ich mit dem an, was mich am meisten zum Nachdenken gebracht hat.

Die Osterferien haben nicht nur für Unterhaltung und Entspannung gesorgt, sondern auch meine Blogroutine durcheinander gewirbelt. Damit dieser Rückblick nicht erst am Ende des Monats erscheint, veröffentliche ich ihn erst mal unvollständig. Getreu dem Motto “Better done than perfect”.

Während ich den Jahresrückblick 2025 schreibe, merke ich: Dieses Jahr fühlt sich nicht nach großen Meilensteinen an. Sollte es auch gar nicht, da es unter dem Motto “Schritt für Schritt” stand. Und so habe ich eine Fuß vor den anderen gesetzt, mich sortiert und auch bewusst Sachen weggelassen.

Manchmal stolpere ich durch die Wochen wie auf einer Tanzfläche: mal voller Energie, mal ein bisschen aus dem Takt. Dieses Quartal war genau so – Konzert, Ferien, Gartenprojekt, Einschulung und zwischendrin immer wieder die Frage: Muss ich das wirklich alles „müssen“? Ich nehme dich mal mit durch meine letzten Monate.

Musik, ein Gartenprojekt mit Muskelkater-Garantie, spontane Ausflüge, erste Wackelzähne und ganz viel Kirschenliebe. Zwischendurch habe ich neue Ideen umgesetzt, alte Pläne angepasst und festgestellt: Der Alltag bleibt fordernd und gleichzeitig werde ich besser darin, mittendrin kleine Inseln zu schaffen.

Zwischen Alltag, Projekten und dem Versuch, nicht im Input zu ertrinken, spüre ich den Wunsch nach mehr Substanz – auch beim Schreiben. Deshalb verabschiede ich mich (vorerst) von den monatlichen Rückblicken. Dieser hier ist also der letzte seiner Art.

Viele schwere Themen in diesem Monat. Aber auch viele kleine schöne Dinge sind passiert, die haben (bis jetzt) nur kein eigenes Kapitel bekommen. Vielleicht wird das ja noch, ich veröffentliche mal wieder einen unvollständigen Rückblick.
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