Du liebst dein Kind. Und trotzdem hörst du dich schreien?
Lerne 3 Schritt kennen, die dich stoppen.Im Alltag sofort anwendbar. Ohne langes Üben.
Für 0€ in dein Postfach
„Zieh bitte deine Schuhe an.“ Dein Kind spielt weiter. Als hätte es dich gar nicht gehört. Du merkst, wie sich etwas in dir zusammenzieht. Dein Puls wird schneller. „Jetzt zieh bitte deine Schuhe an! Wir müssen los!“ Keine Reaktion…

Morgens, kurz vor halb acht. Wir haben gefrühstückt. Die Brotdosen sind gepackt und in den Rucksäcken verstaut. Nun stoben wir auf unser Nadelöhr zu – den Flur. Gemeinsames Anziehen. Alle müssen los. Die Kinder zum Bus, ich zur Arbeit. Auf dem Weg dorthin die zweite oder dritte Geschwisterkabbelei. Wer ist zuerst im Flur?Wer hat zuerst…

Der Alltag mit Kindern ist manchmal einfach nur anstrengend. Was wäre, wenn ich dir sage, dass du nicht noch konsequenter, geduldiger oder erklärender sein musst? Was, wenn der Schlüssel nicht im „Mehr Erziehen“, sondern im Mehr Verbinden liegt?

Der Tag war lang. Ein Stress im Büro, viele Gedanken noch im Kopf. Dann schnell die Kinder von der Nachmittagsbetreuung abholen und plötzlich liegt er vor uns: der Nachmittag. Da ist Müdigkeit. Und gleichzeitig winken schon die nächsten ToDos: Fussballtraining, Einkaufen, Abendessen vorbereiten. Aber jetzt brauchen wir alle erst einmal eine Pause.

Als Kind war das ein Highlight für mich. Jeden Morgen dieses kribbelige Gefühl, wenn man das nächste Säckchen öffnen durfte. Aber als Erwachsene wissen wir: Irgendjemand muss ja vorher etwas hineinpacken, bevor die Magie passieren kann. 😅

Irgendwie überrascht es dich, dass dein Kind jetzt schon zur Schule kommt. Du nimmst Abschied vom Alltag mit Matschhose und Gummistiefeln. Du spürst Stolz, Wehmut, Freude und auch etwas Unsicherheit. Alles gleichzeitig. Vielleicht hast du – wie ich damals – 1000 Fragen im Kopf: Wie wird die Lehrkraft sein? Wer kommt in die Klasse? Wie…

Nachmittags auf dem Weg von der Kita nach Hause. Plötzlich ging gar nichts mehr. Mein Kind schrie, warf sich auf den Boden, strampelte, tobte.

Es war mitten in der Nacht. Ich wachte auf. Mir war, als würde mich jemand rufen. Aber alles war still. Gefühlt lag ich eine Ewigkeit wach und lauschte. Gerade wollte ich mich wieder zur Seite drehen, da hörte ich es: „Mama?“

Draußen ist es noch hell, aber der Tag hängt schon ein bisschen in den Knien. Die Kinder sind durch, ich bin durch – auch wenn’s keiner ausspricht.