Du liebst dein Kind. Und trotzdem hörst du dich schreien?
Lerne 3 Schritt kennen, die dich stoppen.Im Alltag sofort anwendbar. Ohne langes Üben.
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Der Alltag mit Kindern ist manchmal einfach nur anstrengend. Was wäre, wenn ich dir sage, dass du nicht noch konsequenter, geduldiger oder erklärender sein musst? Was, wenn der Schlüssel nicht im „Mehr Erziehen“, sondern im Mehr Verbinden liegt?

Du kommst nach Hause, hast eigentlich nur noch ein Ziel: kurz durchatmen. Doch dein Kind hat ganz andere Pläne. Die Jacke fliegt in die Ecke, die Schuhe gleich hinterher, und als du darum bittest, sie aufzuheben, kommt ein lautes „Mach selber!“ zurück.

Es gab eine Zeit, da habe ich einfach funktioniert. Der Wecker klingelte, ich stand auf, machte Frühstück, füllte Brotdosen, organisierte, tröstete, dachte mit. Mit dem Kopf immer schon beim nächsten Thema, während ich innerlich noch gar nicht richtig da war. Meine Tage waren dicht getaktet. Und irgendwo zwischen Familie, To-do-Listen und Erwartungen habe ich mich…

Der Tag war lang. Ein Stress im Büro, viele Gedanken noch im Kopf. Dann schnell die Kinder von der Nachmittagsbetreuung abholen und plötzlich liegt er vor uns: der Nachmittag. Da ist Müdigkeit. Und gleichzeitig winken schon die nächsten ToDos: Fussballtraining, Einkaufen, Abendessen vorbereiten. Aber jetzt brauchen wir alle erst einmal eine Pause.

Während ich den Jahresrückblick 2025 schreibe, merke ich: Dieses Jahr fühlt sich nicht nach großen Meilensteinen an. Sollte es auch gar nicht, da es unter dem Motto “Schritt für Schritt” stand. Und so habe ich eine Fuß vor den anderen gesetzt, mich sortiert und auch bewusst Sachen weggelassen.

Ich hatte mir fest vorgenommen, eine Pause zu machen. Ein Viertelstunde nur für mich mit meinem Lieblingstee auf dem Sofa. Ich goss gerade das Wasser in den Becher und da hörte ich es: das Piep der der Spülmaschine. „Ach, ich räume sie nur schnell aus“, dachte ich.

Als Kind war das ein Highlight für mich. Jeden Morgen dieses kribbelige Gefühl, wenn man das nächste Säckchen öffnen durfte. Aber als Erwachsene wissen wir: Irgendjemand muss ja vorher etwas hineinpacken, bevor die Magie passieren kann. 😅

Vor Kurzem hatte ich das Vergnügen, mich mit Solveig Dalheimer zu unterhalten — Gründerin von be Mama Earth. In unserem Gespräch ging es vor allem um Entscheidungen: wie unterschiedlich sie sein können, wie wir sie treffen und wie wir andere Menschen bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

Manchmal stolpere ich durch die Wochen wie auf einer Tanzfläche: mal voller Energie, mal ein bisschen aus dem Takt. Dieses Quartal war genau so – Konzert, Ferien, Gartenprojekt, Einschulung und zwischendrin immer wieder die Frage: Muss ich das wirklich alles „müssen“? Ich nehme dich mal mit durch meine letzten Monate.