Viele schwere Themen in diesem Monat. Aber auch viele kleine schöne Dinge sind passiert, die haben (bis jetzt) nur kein eigenes Kapitel bekommen. Vielleicht wird das ja noch, ich veröffentliche mal wieder einen unvollständigen Rückblick.
Kein Grund zum Jubeln
Deutschland hat gewählt. Was soll ich sagen, froh bin ich über das Ergebnis nicht. Und ehrlich gesagt fällt es mir auch schwer, die positiven Aspekte zu sehen. Aber sie sind da:
- Alice Weidel und Beatrix von Storch haben ihre Wahlkreise nicht gewonnen.
Stattdessen werden für den Wahlkreis Bodensee Leon Hahn (SPD) und für den Wahlkreis Berlin-Mitte Hanna Steinmüller (Grüne) in den Bundestag einziehen. Leider sind die beiden AfD Damen so weit ob auf der Parteienliste, das sie trotzdem MdB sein werden. - Die CDU/CSU hat ihr zweitschlechtestes Wahlergebnis eingefahren.
- Durch den gedeckelten Zweitstimmenanteil ziehen 23 Kandidierende nicht in den Bundestag ein, obwohl sie ihren Wahlkreis gewonnen haben. Das betrifft vor allem die Konservativen (15 bei der CDU, vier bei der AfD und drei bei der CSU). Wenig verwunderlich also, dass Herr Merz bereits ankündigt, am Wahlrecht noch mal “nachjustieren” zu wollen.
Kleine Gesten, große Wirkung
In diesem Monat verbrachte ich vier Stunden im Wartebereich der Notaufnahme.
Krankenhäuser sind ja so eine eigene Welt. Ich bin nie gerne dort, und doch fasziniert mich, wie gut das System im Notfall funktioniert. Wie Ärzte nach kurzer Anamnese entscheiden, was zu tun ist. Wie das OP-Team routiniert und freundlich letzte Fragen klärt. Wie das medizinische Fachpersonal, trotz spürbarem Stress, Ruhe und Sicherheit ausstrahlt.
Und doch: Es bedrückt mich zu sehen, wie überlastet dieses System ist. Zu wenig Personal für zu viele Patienten. Kaum Zeit für echte Zuwendung, weil Notfälle Vorrang haben. Wenn dann der Ton rauer wird, wundert es nicht – alle sind am Limit. Umso mehr habe ich Menschen bewundert, die trotz dieser Umstände Zuversicht und Wärme vermitteln. Zum Beispiel die Reinigungskraft, die das Zimmer betrat, einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte und uns zum Lachen brachte.
Warum schreibe ich darüber? Weil mir in dieser Zeit wieder klar wurde: Wir alle können einen Unterschied machen – egal, in welchem System wir uns gerade bewegen. In der Familie. Im Job. Oder (hoffentlich nur vorübergehend) im Krankenhaus. Natürlich beeinflusst das System uns. Aber wir haben genauso Einfluss darauf.
- In der Notaufnahme kannst du dich laut beschweren, dass alles zu lange dauert. Oder du erklärst deinem Kind, dass hier viele Menschen gleichzeitig Hilfe brauchen.
- Als Ärztin kannst du fachlich korrekt und distanziert agieren. Oder du schenkst einem besorgten Elternteil ein verständnisvolles Lächeln.
- Als Reinigungskraft kannst du still deiner Arbeit nachgehen. Oder für ein paar Sekunden Leichtigkeit in den Raum bringen.
Wir sollten uns nicht von widrigen Umständen (oder blöden Wahlergebnissen) runterziehen lassen. Wir haben immer die Möglichkeit, Freude und Zuversicht zu verbreiten.
Was im Feburar 2025 sonst noch los war
- Wieder auf die virtuelle Schulbank: ich lerne gerade wie das mit SEO funktioniert und habe meinen ersten optimierten Blogartikel geschrieben. Und juhu – sie wurde auch schon indiziert!
- 600 Kilometer an einem Tag: Mal eben zum Geburtstagsessen mit Kind und Kegel in die alte Heimat gefahren. Und weil der eigentliche Plan kurzfristig geändert werden musste, sind wir auch am Abend wieder zurückgefahren. Nachmachen nicht empfohlen.
- Die erste virtuelle Netzwerkveranstaltung des Jahres besucht. Komme mir ja immer noch etwas seltsam bei solchen Terminen vor. Für anfängliches Unwohlsein entschädigen die vielen spannenden Kontakte, die entstehen.
- Die erste Gartenparty des Jahres gefeiert: milde Temperaturen, Punsch und Stockbrot.
Was ich im Feburar 2025 gebloggt habe
- Januar 2025: Heiße Themen trotz kühler Temperaturen
- Wie du als Mutter alles unter einen Hut bringen kannst
Status meiner Jahresziele
In meinen Jahresrückblick habe ich mir ein paar sportliche Ziele gesetzt. Die monatlichen Rückblicke werde ich nutzen, um festzuhalten, ob ich am Ball bleibe.
In meinen Jahresrückblick habe ich mir ein paar sportliche Ziele gesetzt. Die monatlichen Rückblicke werde ich nutzen, um festzuhalten, ob ich am Ball bleibe.
- Blogartikel: 6 Artikel ohne diesen hier (4 davon aus dem Vormonat) und an Gastartikeln bin ich dran
- Reels: 0 – Ich kann wohl festhalten, dass hier gerade mit schöner Regelmäßigkeit nichts passiert.
- Angebote: In diesem Monat ist nichts neues dazugekommen. Stattdessen sammle ich positive Rückmeldungen zum 10-Minuten-Abendcheck.
- Zusammenarbeit: Wir sind mitten in der Umsetzung…
- Einschulung: Keine Updates in diesem Monat.
- Nähen: Das erste Teil (ein Jäckchen aus Walk) ist fast fertig – und es hat richtig Spaß gemacht. Wie üblich zieht sich das Säumen mit Blindstich.
- Fotos: Was soll ich sagen, immer noch kein Foto-Wetter 😅.






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