
Während ich den Jahresrückblick 2025 schreibe, merke ich: Dieses Jahr fühlt sich nicht nach großen Meilensteinen an. Sollte es auch gar nicht, da es unter dem Motto “Schritt für Schritt” stand. Und so habe ich eine Fuß vor den anderen gesetzt, mich sortiert und auch bewusst Sachen weggelassen.

Manchmal stolpere ich durch die Wochen wie auf einer Tanzfläche: mal voller Energie, mal ein bisschen aus dem Takt. Dieses Quartal war genau so – Konzert, Ferien, Gartenprojekt, Einschulung und zwischendrin immer wieder die Frage: Muss ich das wirklich alles „müssen“? Ich nehme dich mal mit durch meine letzten Monate.

Musik, ein Gartenprojekt mit Muskelkater-Garantie, spontane Ausflüge, erste Wackelzähne und ganz viel Kirschenliebe. Zwischendurch habe ich neue Ideen umgesetzt, alte Pläne angepasst und festgestellt: Der Alltag bleibt fordernd und gleichzeitig werde ich besser darin, mittendrin kleine Inseln zu schaffen.

Zwischen Alltag, Projekten und dem Versuch, nicht im Input zu ertrinken, spüre ich den Wunsch nach mehr Substanz – auch beim Schreiben. Deshalb verabschiede ich mich (vorerst) von den monatlichen Rückblicken. Dieser hier ist also der letzte seiner Art.

Viele schwere Themen in diesem Monat. Aber auch viele kleine schöne Dinge sind passiert, die haben (bis jetzt) nur kein eigenes Kapitel bekommen. Vielleicht wird das ja noch, ich veröffentliche mal wieder einen unvollständigen Rückblick.

Monatsrückblick schreiben, ja oder nein? Mir scheint, ich habe gar nicht genug „Futter“, um etwas Interessantes zu schreiben. Vielleicht noch lieber nur quartalsweise?

Dieses Jahr ging schnell vorbei. So schnell, dass ich selbst durcheinander bringe, ob etwas in diesem oder doch schon im letzten Jahr passiert ist. Mein zentrales Thema für 2024 ist der Beginn meiner Selbständigkeit. Und da sich mein Blick auf Sichtbarkeit in den letzten Monaten sehr verändert hat kam ich an Judiths Aufforderung zum Jahresrückblog…

Ich bin wütend. Aber Wut ist ja bekanntlich ein Gefühl, aus dem man auch viel Kraft ziehen kann. Die Frage ist jetzt nur, ob es mir gelingt, diese Kraft so zu lenken, dass sie auch Positives bewirken kann…

Der Oktober hielt lauter Premieren für mich bereit. Zwei davon haben sich schon im Vormonat angekündigt, die anderen ergaben sich spontan. Und das passt wunderbar zu dem Zitat, welches ich vor ein paar Tagen aufschrieb: „Wir sollten mal mehr einplanen Nichts zu planen. Denn am Ende kommt eh alles anders als geplant.“